Ein Jahr ist es her, dass die letzte reguläre Folge „Studio Kindler“ erschienen ist. Nun soll dieser Faden wieder aufgenommen werden.
In Folge 34 geht es um einen Begriff, der uns medial an jeder erdenklichen Stelle entgegen geschleudert wird: Die „Krise“. „Krise“ ist ein rein rhetorischer Begriff. Sie beschreibt keine Realität, sie konstruiert Realität. Oftmals mit dem Zweck, Notwehr-Politik zu rechtfertigen. Schaut man sich den Begriff der „Migrationskrise“ an, so merkt man schnell: Hier wird von „Krise“ gesprochen, um allerlei unmenschliche politische Entscheidungen zu rechtfertigen. Push-Backs auf dem Mittelmeer, Verweigerung des Rechts auf Asyl, gewaltsame Abschiebungen. Alles wird damit gerechtfertigt, dass man eben eine Krise zu bewältigen habe, „Kontrollverlust“, wie man so schön sagt.
Wir schauen uns an, wie Politik und Medien die Narration der „Krise“ im Jahr 2025 genutzt haben, um politische Entscheidungen durchzusetzen.
Studio Kindler Late Night geht auch 2026 weiter!
- 1 // Hamburg, zu Gast: Nico Semsrott
- 2 // Hamburg, zu Gast: Shahak Shapira
- 3 // Berlin, zu Gast: Shahak Shapira
Präsentiert von STUDIO ROT Studio Kindler liefert euch wöchentlich linken Populismus, mit dem ihr vor euren Freunden angeben und euren neoliberalen Onkel ärgern könnt. Jean-Philippe Kindler widmet sich Woche für Woche einem wichtigen Thema und schaut sich den Diskurs dazu an: Was sagt die Tagesschau? Was sagt funk? Was sagt Jeremy Fragrance? In Form von Clips und Audios, die live eingespielt werden, reagiert Kindler auf das tägliche Gerede der Herrschenden und bemüht sich darum, linke Haltungen für die Masse zu entwickeln.

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