LANZ & PRECHT
#252 (Philosophie – ein Kompass in Krisenzeiten?)
Die Gründungsväter der USA ließen sich vor 250 Jahren für die amerikanische Unabhängigkeitserklärung von philosophischen Ideen inspirieren. „Die großen Zeiten der Philosophie waren immer Katastrophenzeiten“, meint Richard David Precht. „Wäre dann nicht auch heute eine gute Zeit für Philosophen?“, fragt sich Markus Lanz. Was dachten und denken Philosophen über das Verhältnis zwischen Staat und Bürgern? Precht betont, dass es Aufgabe der Philosophie sei, die Inseln des Wissens auf dem Ozean des Nichtwissens miteinander zu verbinden. Und er sagt: „Ich bin kein Freund einer Expertokratie.
Ah… Lanz & Precht.
Der Podcast, bei dem man nach fünf Minuten merkt:
Hier reden zwei Männer sehr lange, damit du sehr kurz nicken kannst.
Markus Lanz fragt.
Richard David Precht antwortet.
Und irgendwo dazwischen verliert sich der Gedanke,
den du gerade selbst noch hattest.
Das ist kein Gespräch.
Das ist intellektuelles Pingpong,
bei dem der Ball immer wieder bei Precht landet
– und Lanz höflich prüft, ob er noch weitersprechen darf.
Hier wird philosophiert,
aber bitte mit Fernseherfahrung.
Hier wird gezweifelt,
aber nie so sehr, dass es die eigene Position gefährdet.
Alles ist tief.
Alles ist wichtig.
Alles dauert.
Und am Ende weißt du vor allem eins:
👉 Du hast zugehört – und das reicht erstmal.
Lanz & Precht erklären dir die Welt,
während sie selbst noch überlegen,
ob sie sie gerade kritisieren oder nur beschreiben.
Das ist kein Podcast.
Das ist eine akustische Denkbewegung auf dem Laufband.
Viel Bewegung.
Kaum Strecke.
Lanz & Precht –
wenn Nachdenken wichtig ist,
aber Handeln optional bleibt.
Doc Bob meint:
Große Fragen. Große Worte.
Und am Ende doch wieder Montag.
Sag uns deine Meinung!